Globus

23. Mai 2016
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Die falsche Hoffnung auf Gewinne mit Immobilien

Eine Eigentumswohnung sehen viele Anleger in Zeiten niedriger Zinsen als letzte Rendite-Chance. Dabei ist ein Gewinn angesichts hoher Preise längst nicht garantiert. Und es gibt ein weiteres Problem.

Zwei bis drei Prozent Rendite – das können Anleger in etwa erwarten, wenn sie ihr Geld in eine vermietete Eigentumswohnung investieren. Das schätzt der Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP). Im Vergleich zu Tagesgeldkonten, wo es oftmals nicht einmal 0,5 Prozent Zinsen gibt, erscheint das wie ein Traum.

Allerdings: Vor zwei Jahren betrug die langfristige Immobilienrendite noch um die fünf Prozent. Der Abschlag ist den gestiegenen Preisen geschuldet: In München zogen die Preise für Bestandswohnungen in wenigen Jahren zum Beispiel um 50 Prozent an, wie Helge Ludwig vom Arbeitskreis Bewertung der Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung festgestellt hat. In Extremfällen kletterten die Preise sogar um 133 Prozent.

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Globus

18. Mai 2016
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US-Index S&P500 vor „Todeskreuz“

Bei einem „Todeskreuz“ fällt normalerweise das gleitende Mittel über 50 Tage unter den gleitenden 200-Tages-Durchschnitt. Dieses charttechnische Phänomen kann starke Kurskorrekturen nach sich ziehen. Doch nicht alle „Todeskreuze“ sind gleich. 2001 und 2008 fielen sie extrem aus. Ein ähnliches charttechnisches Phänomen steht dem S&P 500 nun bevor.

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Goldbarren

15. Mai 2016
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Paul Mylchreest: Steht der Zusammenbruch des Londoner Goldmarktes unmittelbar bevor ?

Paul Mylchreest, Analyst des Brokerhauses ADMISI, gab kürzlich eine beunruhigende Stellungnahme zum Zustand des London Bullion Market, dem wichtigsten außerbörslichen Handelsplatz für Gold und Silber in London, sowie einem der global bedeutenden Rohstoffhandelsplätze, ab.

Auf Basis von Zahlen der London Bullion Market Association (LBMA) und der Bank of England zu Lagerbeständen von Gold in Londoner Tresoren, sowie Netto-Export-Zahlen Großbritanniens der Steuerbehörde HM Revenue & Customs, schätzt Mylchreest den verfügbaren physischen Bestand in London (abzüglich Goldbestände börsengehandelter Fonds und Zentralbanken) auf plus minus null ein.

Eine Zusammenfassung der Daten aus dem Report sieht folgendermaßen aus:

Goldbestände in London im Juni 2015 6.220 Tonnen
Defizit 61 Tonnen
./. Gold von in London ansässigen börsengehandelten Fonds 1.281 Tonnen
./. Zentralbank-Gold, gelagert bei der Bank of England 4.570 Tonnen
./. Netto-Exporte Großbritanniens seit Juni 2015 430 Tonnen

Wenn Mylchreest richtig liegt, steht der Londoner Goldmarkt vor der größten Herausforderung seit seinem Kollaps im März 1968, der durch mangelndes Angebot an physischem Metall ausgelöst wurde.

Neben der wachsenden Nachfrage nach physischem Gold aus vorhandenen Beständen werden täglich mehr als 20 Milliarden US-Dollar (Papier)Gold (Goldderivate: Futures, Optionen, Zertifikate und Goldsichteinlagen) in der Kategorie „unallocated“ (nicht zugeteilte Goldbestände) gehandelt. Wenn Käufer das Vertrauen in die Marktstruktur und die Fähigkeit real vorhandenes physisches Gold zu liefern verlieren, könnte dies – verursacht durch einen klassischen Run auf die Goldbestände – zu Marktturbulenzen führen.

Instinktiv geht Mylchreest davon aus, dass Zentralbanken Gold geliehen/geleast haben könnten, um den Status quo aufrechtzuerhalten und einen, in technischer Hinsicht eingetretenen, Zahlungsverzug zu verschleiern. Es besteht die Möglichkeit, dass die Goldleihe/das Goldleasing nicht nur genutzt wurde um kurzfristige Liquidität sicherzustellen, sondern dass diese Kredite verlängert wurden, was nicht nachhaltig wäre und zu doppelten Eigentumsansprüchen führen würde.

Zukünftig wird der Markt anfällig für verschiedene Entwicklungen in Handelsmustern, die physisches Gold betreffen:

  • Seit 2009 wurden Zentralbanken von Netto-Verkäufern zu Netto-Käufern
  • Eine außerordentlich starke chinesische Nachfrage nach Gold, die sich aus der Entnahme von 2.597 Tonnen an der Shanghai Gold Exchange im Jahr 2015 ableitet, was sage und schreibe mehr als 80 % der weltweiten Goldproduktion entsprach
  • Der Wiederanstieg der Goldmenge, die von in London ansässigen börsengehandelten Fonds gehalten wird und seit Januar 2016 zunahm, weil westliche Investoren wieder verstärkt Gold nachfragten
  • Großbritanniens Netto-Exporte von Gold, vor allem um die starke asiatische (hauptsächlich chinesische) Nachfrage zu unterstützen, die seit 2013 auf dem Markt auftritt

Allerdings ist die Angreifbarkeit des Marktes nicht auf die aktuellen Trends bezüglich des physischen Bestandes begrenzt.

Wenn keine physischen Bestände verfügbar sind, gibt es keine Grundlage für den täglichen Handel der (Papier)Goldinstrumente im Gegenwert von 20 Milliarden US-Dollar, die für über 95 % des gesamten Goldhandels in London stehen.

Die Gepflogenheit, Gold der Kategorie „unallocated“ zu handeln, basiert auf einem fraktionalen- oder Mindestreserve-System. Es geht so lange gut, wie die Investoren darauf vertrauen können, dass die Banken physisches Gold liefern können, wenn es nachgefragt wird, aber Mylchreests Analyse legt nahe, dass sie das nicht können.

Seit mehr als vier Jahren übersteigt der Verkauf von Papiergold die wachsende Nachfrage nach physischem Gold von China und den Zentralbanken zusammengenommen. Der „Goldmarkt“ wurde zum Trugbild als seine Grundsätze auf den Kopf gestellt wurden. Die Banken erhöhten ihr Papiergold-Angebot immer dann relativ elastisch, wenn westliche Investoren ihre offenen Positionen mittels Papiergold-Instrumenten ausbauten.

Es wurde für viele Jahre immer wieder argumentiert, dass eine Aufschlüsselung und Zweiteilung des Goldmarktes in einen physischen- und einen Papiergold-Bereich nötig wäre, um eine genaue Preisfindung für den physischen Goldhandel zu gewährleisten. Der Leitartikel von Januar 2016 in der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift der LBMA trug den Titel „Physische Großhandelsmärkte sind angeschlagen“, was eine Bestätigung dafür sein dürfte, dass dieser Prozess schon ein fortgeschrittenes Stadium erreicht haben könnte.

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12. Mai 2016
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„Wir erwarten einen beträchtlichen Ausverkauf am Aktienmarkt“

Vor kurzem hatte der US-Starinvestor Carl Icahn mit seiner Wette auf einen Kollaps des Aktienmarkts für Aufsehen gesorgt. Icahn ist aber beileibe nicht der einzige Bär. Schauen Sie sich mal an, was der Hedgefonds Fasanara Capital für ein Szenario für die nächsten paar Monate hat.

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Retro Fernseher

12. Mai 2016
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Thorsten Schulte: Finger weg vom Bargeld

Am Mittwoch, den 26. April 2016 schreibt das „Handelsblatt“, dass die 500-Euro-Banknote endgültig vor dem Aus steht. Der EZB-Rat werde auf seiner Sitzung in der kommenden Woche am 4.Mai darüber entscheiden, wie die Abschaffung der Banknote vollzogen wird. Sie lesen ganz richtig: es geht nicht mehr um das „ob“, sondern nur noch um das „wie“…

„Na und“, werden vielleicht jetzt Einige denken, „was kümmert’s mich? Ich zahl‘ größtenteils eh mit Karte oder bargeldlos im Internet, ausserdem hab‘ ich auch noch nie einen 500-Euro-Schein in der Hand gehabt, geschweige denn damit bezahlt. Also, was soll’s?“

Mit Thorsten Schulte, dem Chefredakteur des „Silberjunge“, reden wir heute über die von ihm gemeinsam mit Dagmar Metzger gestartete Initiative, die von vielen bekannten Erstzeichnern unterstützt wird und warum ohne Bargeld auch die Freiheit stirbt…

Zur Webseite der Initiative: http://www.pro-bargeld.com

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10. Mai 2016
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Die Immobilien-Falle: Warum die Deutschen bei der Altersvorsorge schon wieder falsch liegen

Die Niedrigzinsen beeinflussen das Vorsorgeverhalten der Deutschen dramatisch, wie eine aktuelle Umfrage der Axa zeigt. Mehr als die Hälfte der Bundesbürger glauben, dass sich Geldanlagen nicht mehr lohnen. Die übrigen setzen stark auf Immobilien. Nicht ohne Risiko.

Die einseitige Fokussierung auf Immobilien birgt für die künftigen Besitzer allerdings gravierende Risiken: Anleger sollten bei der Entscheidung über einen Kauf grundsätzlich auch die Nebenkosten, Instandhaltung und eine eventuell teure Anschlussfinanzierung im Hinterkopf behalten.

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9. Mai 2016
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Millionen Mieter leiden unter „Lock-in-Effekt“

Je stärker die Mieten steigen, desto weniger Menschen können sich den Umzug in eine neue Wohnung leisten. Junge Familien, Rentner und Angestellte leiden am stärksten darunter – mit sichtbaren Folgen.

Steigende Wohnungspreise sorgen bei Mietern nicht nur für knappe Kassen. Es gibt einen weiteren Nebeneffekt. Wer umziehen möchte, findet kaum noch eine neue bezahlbare Bleibe.

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4. Mai 2016
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US-Konjunkturdaten erinnern bedenklich an 2008

Obwohl die US-Wirtschaft angeblich in so gutem Zustand ist, schiebt die Chefin der US-Notenbank Janet Yellen die zweite Zinserhöhung in diesem Zyklus immer weiter nach hinten. Ein Blick auf etliche Daten zeigt auf, warum es überhaupt keine Erhöhung mehr geben wird, denn viele Daten sind mehr als besorgniserregend.

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Abbruch eines Gebäudes

4. Mai 2016
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1,8 Millionen deutsche Gebäude reif für die Abrissbirne ?

Die Bauforschungseinrichtung Arge Kiel und das Pestel-Institut Hannover hatten im Rahmen der Studie „Bestandsersatz 2.0“ den gesamten deutschen Wohngebäudebestand von rund 18,5 Millionen Gebäuden mit 39,2 Millionen Wohnungen analysiert. Im Mittelpunkt der Analyse standen Gesichtspunkte der Barrierefreiheit und der Energieeffizienz. Danach soll bis zum Jahr 2030 ein zusätzlicher Bedarf von mindestens 2,9 Millionen Wohnungen bestehen die eine barrierefreie Ausführung aufweisen. Um dieses Ziel zu erreichen müssten rund 190.000 barrierefreie Wohnungen jährlich gebaut werden.

Was die Energieeffizienz angeht, stellten die Wissenschaftler fest, dass sich der Energieverbrauch in den Baujahrsklassen von 2007 bis 2013 um fast 13 Prozent reduziert hat. Im Berichtsjahr 2013 betrug die jährliche Sanierungsrate nach den Berechnungen 1,1 %.

Weiter wurden in der Studie 167 Gebäude mit rd. 1.800 Wohnungen aus sogenannten Bestandsersatzmaßnahmen (Abbruch und Neubau) untersucht. Der Grund für eine solche Bestandsersatzmaßnahme ist das positive Kosten-Nutzen-Verhältnis gegenüber einer Vollmodernisierung, Grundrisse die den Anforderungen an modernes Wohnen entsprechen, konstruktive Schwachstellen und die Anhebung der Attraktivität eines Wohnquartiers. Dies betrifft vor allem Gebäude, die zwischen 1950 und 1970 errichtet wurden. Das Potential an energieeffizientem und altersgerechtem Wohnraum wird daher vor allem im Abriss und Neubau bestehender und unattraktiver Gebäude und Wohnungen gesehen. Die Kostengrenze von Modernisierungen wird bei 2.500 EUR/Quadratmetern gesehen, da Kosten für Abriss und Neubebauung zwischen 2.200 und 2.700 EUR/Quadratmeter liegen könnten.

Durch oben genannte Bestandsersatzmaßnahmen im Rahmen von 1,8 Millionen Gebäuden mit 3,5 Millionen Wohnungen könnten so bis zum Jahr 2030 1,4 Millionen altersgerechte und energieeffiziente Wohnungen erbaut werden, was einem Anheben der jährlichen Sanierungsrate auf 1,7 % entspreche.

Kritik an der Studie bezieht sich vor allem darauf, dass viele Mehrfamilienhäuser im Besitz von Wohnungseigentümergemeinschaften stehen, bei denen eine Beschlussfassung – was Abriss und Neubau angeht – sehr schwierig umzusetzen sein dürfte und natürlich stehen den einzelnen Eigentümern finanzielle Mittel für solch eine Maßnahme nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung.

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